Lernen mit Cooperative Learning plusStar-designed for diversity


Lernen in allen vier Kompetenzbereichen: Schule will für das Leben vorbereiten. Das macht sie, indem sie das Leben in Fächer aufteilt. Das macht (Be-)Lehren einfacher. In der Regel ist dieses Leben jedoch komplexer, als Stundentafel und Schulrealität es vermuten lassen.
Cooperative Learning plusStar fördert die Kooperation des Lehrkörpers und die Bereitschaft zur Gestaltung komplexerer, weil fächerübergreifender Lernangebote.

"Wissen ist totes Kapital, wenn es nicht zum Handeln führt." (nach Albert Einstein) Pure Wissensvermittlung vernachlässigt die emotionale Komponente des Lernens und Zusammenlebens. Denn Handeln geschieht vor dem Hintergrund eigener Lebenerfahrungen und der damit verbundenen Emotionen und Bedürfnisse, der eigenen Werte und akzeptierter Normen.
Wer Kompetenzen wachsen lassen möchte. muss auch in allen vier Kompetenzbereichen Lernangebote gestalten und mit den auftretenden Bedürfnissen und Emotionen umgehen können.
Viele KollegInnen suchen nach Handwerkzeug zur Gestaltung von Lernsituationen, die persönliche, soziale, methodische und fachliche Kompetenzen gleichrangig zur Entwicklung bringen können.

Cooperative Learning plusStar ist ein komplettes Arbeitskonzept, das auf der Basis einer kooperativen Haltung der Führenden genau diese vierfache Kompetenzförderung möglich macht. So gibt es keine fachliche Herausforderung ohne gleichzeitiges soziales Lernen und Erkenntnisse im Bereich der Selbst- und Methodenkompetenz.
Trainings in Cooperative Learning plusStarbieten gleichzeitig die Chance für die LernbegleiterInnen, mehr über sich selbst und die damit verbundenen Chancen einer vrbesserten professionellen Selbststeuerung herauszubekommen.

Mehr als Gruppenarbeit: Cooperative Learning plusStar ist nicht nur einfach "Gruppenarbeit", die, wie die Erfahrung lehrt, mal klappt und mal nicht und eigentlich hinsichtlich des fachliche Kompetenzzuwachses ineffektiv erscheint.
Mit Cooperative Learning plusStar lernen Menschen u.a., wie Teams funktionieren, dass Teams sich nach Kompetenzbedarf und nicht ausscließlich nach Sympathie bilden und wie sie sich selbst mit ihren Stärken in Teams einbringen können. Damit verbessern sie ihr gesamtes Lernen.

Veränderungen für die Noch-LehrerInnen: Für Cooperative Learning plusStar braucht es Menschenbuilder, Führende, die Menschen nicht nur eine fachliche, sondern eine ganzheitliche Entwicklung ermöglichen wollen und die in der Lage sind, dafür geeignete Lernsituationen zu schaffen und schaffen zu wollen. Ist diese Entwicklung auch noch durch die Lernbedürfnisse der Lernenden selbst gesteuert, werden bei den Lernenden aus dem Gefühl der Selbstwirksamkeit heraus Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gefördert.
Aus (Be-)LehrerInnen werden dann LernbegleiterInnen, die ihre Mentees beraten und mit ihnen Lernvereinbarungen treffen.

Sicherheit: Jeder 6. Lernende unter den 15jährigen Lernenden fühlt sich in der Schule körperlichen Angriffen oder seelischen Verletzungen (Mobbing) ausgesetzt.(Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/pisa-studie-109.html). Dagegen kann Schule etwas tun: Menschen, die sich ihres eigenen Wertes immer wieder bewusst werden, müssen keinen anderen Menschen erniedrigen, um sich selbst "groß" zu fühlen.
Mit Cooperative Learning plusStar fördert Schule das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen Lernenden und liefert auf diese Weise ihren Beitrag zum nachhaltigen Lernen und gegen die zunehmende Verrohung der Gesellschaft.

Eisberg

Zusammenfassung: Cooperative Learning plusStar ist ein weltweit anerkanntes Arbeitskonzept, das aus einer Mischung von eigener Haltung den Menschen gegenüber und handwerklicher Präzision die ganzheitliche Förderung von Menschen gelingen lässt. Grundlage ist die gestaltpädagogische Sicht auf die Menschen.

 
common02 © Sven-Olaf Miehe• DE-25548 Kellinghusen September 4, 2017